Weltwärts- Bericht Nr.1 nach den ersten drei Monaten in Tansania

Da ich mittlerweile seit knappen fünf Monaten in Daressalam bin, wurde es mittlerweile Zeit meinen ersten Weltwärts- Bericht zu schreiben. Da ich finanziell vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) unterstützt werde, ist es von deren Seite vorgeschrieben über das Jahr verteilt vier große Berichte zu schreiben die zusammenfassen, wie es mir in der Zeit hier ergangen ist und was ich alles erlebt habe.

Da dieser Bericht so gut wie alle wichtigen  Infos zu meinen Aktivitäten in Daressalam in den ersten drei Monaten beinhaltet, habe ich beschlossen ihn auch euch zur Verfügung zu stellen.

 

Weltwärts-Bericht Nr. 1:  Johannes Huck (1. August- 10.November 2016)

Ich, Johannes Huck, bin seit drei Monaten in Daressalam (Tansania). Ich arbeite in dem Jugendzentrum Talent Search and Empowerment (TSE) als Praktikant. Das TSE befindet sich im Stadtteil Ubungo, in dem ich auch mit meiner Mitbewohnerin Anna Becker in einer WG lebe.

Im Folgenden möchte ich darüber berichten, wie es mir in den ersten drei Monaten in Daressalam erging und was ich zum einen bei der Arbeit, aber auch in meiner Freizeit erlebt habe.

 1. Monat:

Projektstelle:

In der ersten Woche mussten Anna  und ich noch nicht arbeiten und wir hatten das Glück, uns von Paul Beck, unserem Vorfreiwilligen, und seinen Freunden die Stadt zeigen lassen zu können. Ab der zweiten Woche war ich jeden Tag unter der Woche im TSE. Ich lernte schnell alle Namen der rund 20 Jugendlichen, die alle zwischen 16 und 25 Jahre alt sind, und wurde in den wöchentlichen Plan eingewiesen, den die Lehrer, Mosiah und Aisha, verfolgen.

Im TSE werden Theater, Band, Englisch und Deutsch, Sport und Ngoma (traditioneller Tanz) unterrichtet. Es gibt einen Wochenplan, der eingehalten wird und für jeden Tag einen anderen Unterricht vorsieht.

In den ersten Wochen zeigte sich, welches meine Aufgaben als Freiwilliger sein sollten. Aufgaben, die mir von Anfang an zu geteilt wurden, waren: Die Vorbereitung und Durchführung des Englisch- und Deutschunterrichts und das Angebot des Einzelunterrichts für Schlagzeug und Rhythmuslehre.

Sonst sollte ich Mosiah, den Musiklehrer, bei den Proben der Band  unterstützen und natürlich bei allen anderen Angeboten auch dabei sein.

Das klingt zunächst nach viel Arbeit. Da aber alle Aktionen sehr viel Spaß machen und die Schüler im TSE alle sehr engagiert sind, gehe ich gerne zur Arbeit. Da ich 5 Tage in der Woche immer rund 8 Stunden unter Tansaniern war, habe ich es nach einiger Zeit geschafft, mit den Leuten auf Swahili einigermaßen kommunizieren zu können.

 

Freizeit:

Ich bin sehr froh, dass wir einen Monat mit Leah und Paul, unseren Vorfreiwilligen, zusammen verbringen konnten. Sie haben uns in der ersten Zeit sehr geholfen. Sie haben uns einige wichtige und interessante Teile der Stadt  und nützliche Dinge für den Alltag, wie Bankautomaten, Krankenhäuser oder auch den nächsten Supermarkt gezeigt. Außerdem haben sie mich vielen Leuten vorgestellt, mit denen ich mittlerweile befreundet bin. Sie haben uns beim Einkaufen und bei anderen Alltagssituationen, wie beim Busfahren mit dem Swahili weitergeholfen. Das war für sie bestimmt nicht immer so cool, weil wir bei manch so einer Vokabel auch mal öfters nachfragen mussten.

Ich habe seit Anfang an ein kleines Vokabelheft, in das ich so gut wie jede Vokabel schreibe. Dabei  geht es letztendlich gar nicht unbedingt darum die Vokabeln noch einmal aktiv auswendig zu lernen. Es ergibt sich von selbst, dass man sich die Vokabeln, nachdem man sie einige Male benutzt hat, merken kann. Das Buch ist eher eine Art Wörterbuch, in dem man schnell mal ein Wort nachschlagen kann, wenn man es vergessen hat.

Am Anfang haben wir sehr viele Tansanier über Leah und Paul kennengelernt. Da ich allerdings unter der Woche jeden Tag im TSE bin, habe ich auch sehr schnell dort Anschluss gefunden. Aisha, die Theaterlehrerin und „Chefin“  des TSE ist mittlerweile zur sehr guten Freundin geworden und auch mit allen anderen Schülern, wie Lehrern komme ich sehr gut klar und habe Spaß.

 

2. Monat

Projektstelle:

Seit Anfang September gehe ich mit ein paar meiner Schüler Mittwochs Basketball spielen und somit hat es sich ergeben, dass seitdem Mittwoch der Tag ist, an dem ich im TSE für alles zuständig bin. Das Basketball- Training beginnt morgens um 7:30 Uhr auf dem Gelände der Universität in Daressalam. Meistens spielen wir zwei bis drei Stunden. Danach bereite ich den Englischunterricht vor, den ich nachmittags ab 16:00 Uhr durchführe. Am Anfang war das ziemlich anstrengend. Doch nach einigen Wochen habe ich begonnen mich auf den Mittwoch zu freuen. Ich hatte nach jedem Basketball-Training und nach jeder gegebenen Englischstunde das Gefühl, dass meine Schüler Fortschritte machen.

Ein weiteres großes Projekt im September war die Vorbereitung mehrerer Auftritte der TSE- Band beim Bagamoyo- Festival Ende September.

 

Bagamoyo Festival 2016 (29/9/16- 2/10/16):

 

Vorbereitung:

Die intensive Vorbereitungen für die drei Auftritte der Bands des  TSE beim Bagamoyo-Festival 2016 begannen rund drei Wochen vor der Festivalwoche, ab dem Zeitpunkt, an dem Oliver in Daressalam ankam. Oliver ist ein ehemaliger Lehrer des TSE, der nur vorübergehend in Daressalaam war und bei einer Show mitperformen wollte.

Die Teacher- Mosiah- Band mit einem Reggea-Programm und die TSE- Band hatten ihre Stücke schon länger geprobt. Die dritte Band, die Teacher- Oliver- Band, begann erst mit Oliver zu proben. Gefühlt jeden Tag saßen die Musiker zusammen und probten die, von Oliver arrangierten, Stücke. Einige Nachmittage wurde die Probe von den langanhaltenden Stromausfällen gestört.

Festivalwoche:

Die Teacher-Mosiah-Band spielte am Dienstag schon und ist ohne Begleitung der restlichen TSE- Schüler nach Bagamoyo gefahren und am selben Abend wieder nach Ubungo zurückgekehrt.

Am Donnerstag fuhren wir am Nachmittag alle zusammen nach Bagamoyo. Oliver und Franziska, seine Lebensgefährtin, hatten sich im Voraus um ein Hostel gekümmert, in dem wir nächtigten. Am Donnerstagabend spielte die Teacher-Oliver-Band, die, in der Halle mit mehreren hundert Zuschauern und einem sehr gutem Sound, eine tolle Show ablieferten.

Am Freitag war keine Show des TSE und es war ein insgesamt sehr entspannter Tag. Nach einem gemütlichen Tag am Strand besuchten wir abends wieder das Festival.

Am Samstag blieben wir lange im Hostel, da die TSE- Band noch ein letztes Mal ihre Stücke proben wollte. Nach einem kurzen Strandausflug sind wir um 18 Uhr zum Soundcheck in die Konzerthalle. Zwischen dem Soundcheck und Beginn des Festivals um 20:30 Uhr haben wir noch etwas gegessen, sind dann aber bald wieder auf das Festivalgelände zurückgekehrt.

Als letzte Band spielte Samstagnacht gegen 24:00 Uhr die TSE- Band. Leider hatten, wegen einer anderen lauten Musikquelle außerhalb der Konzerthalle, viele Zuschauer schon frühzeitig die Halle verlassen. Die übrig gebliebenen rund 400 Zuschauer waren allerdings begeistert und viele tanzten vor der Bühne. Nach dem Konzert war die Stimmung ausgelassen und ein Großteil der Schüler blieb noch circa bis 4 Uhr auf dem Gelände des Bagamoyo-Festivals um zu tanzen. Es war eine sehr schöne Nacht.

Leider erkrankte Rama, ein Schüler des TSE, am Sonntag an Malaria. Somit musste ein Teil der TSE- Gruppe frühzeitig nach Daressalam zurückkehren um ihn ins Krankenhaus zu bringen. Der Rest ist gemeinsam mit mir und Mosiah noch einmal an den Strand gefahren.

Rama geht es wieder gut und alle anderen Schüler sind auch heil wieder von dem Trip zurückgekehrt.

 

 

Freitzeit:

Leider habe ich, bedingt durch meine Arbeitszeiten, nicht sehr viel Zeit um mich um Kontakte außerhalb meines Projektes zu kümmern. Daher fand ich es cool, dass Anna, meine Mitbewohnerin, immer wieder jemand neues mit in unsere WG gebracht hat. Somit erweiterte sich unser Freundeskreis um immer mehr Tansanier und es gab viele Abende, an denen ich eigentlich müde von der Arbeit nach Hause kam und ich dann allerdings doch noch von ein paar Freunden überzeugt wurde, etwas zu unternehmen.

Mit dem Swahili ging es im zweiten Monat auch gut voran. Durch den Besuch von Franziska, meiner Ansprechpartnerin bei Kawaida e.V, in Daresssalam, hatte ich einen erhöhten Input an Swahili-Vokabeln, der mich mit der Sprache schnell weiter brachte.

3. Monat

Projektstelle:

Nach den Auftritten auf dem Bagamoyo- Festival Anfang Oktober, war zunächst eine kleine Motivationsflaute im TSE zu verspüren. Die Beteiligung an unserem Wochenprogramm war nicht mehr so hoch. Insgesamt war die Motivation Aller ein wenig angeschlagen. Auch meine Motivation den Englischunterricht vorzubereiten war nicht mehr so groß. Doch würde ich sagen, dass ich das bis Ende Oktober wieder im Griff hatte. Ich bereitete den Englischunterricht wieder so vor, dass er allen Schülern Spaß machte, es kamen wieder mehr Schüler zum Programm und es wurden wieder neue Aktionen für die nächsten Wochen geplant.

Geplant wurde eine Show der Raggae- Band auf einem Festival in Daressalam, sowie eine Studioaufnahme einiger Songs, welche für Ende November vorgesehen ist.

 

Freizeit:

Im Oktober ist zunächst nicht so viel passiert. Wir machten einige Strandausflüge, schauten gemeinsam Filme und sind auch ein paar Mal zusammen feiern gewesen. Außerdem organisierte unser Freundeskreis eine Culture-Party, auf der es deutsches und tansanisches Essen gab und wir bestimmt rund 25 Personen in unserer WG in Ubungo zu Besuch hatten.

Ende Oktober stellte sich heraus, dass unsere Residence- und Work- Permit, nicht, wie geplant, bis Anfang November ausgestellt werden könne, da die bürokratischen Wege in Tansania alle ziemlich lang sind. Allerdings wären unsere Touristenvisa am 2. November abgelaufen. Daher mussten Anna und ich, um ein neues Touristenvisum zu erhalten, an die tansanisch- kenianische Grenze reisen.  Somit nahmen wir am letzten Oktoberwochenende einen Dreitagestrip nach Norden auf uns, um das Aufenthaltsrecht für drei weitere Monate zu erhalten. Für zwei einfache Stempel in unserem Reisepass war das eine sehr aufwendige Aktion.

 

 

Fazit:

Insgesamt waren die ersten drei Monate meines Freiwilligenjahres in Daressalam eine sehr intensive und aufregende Zeit, in der ich sehr viele interessante und nette Leute kennengelernt habe. Ich habe gemerkt, dass es sehr einfach sein kann eine neue Sprache zu lernen, neue Freunde zu gewinnen oder nicht mehr zu Hause zu wohnen. Ich bin glücklich mit meinem Projekt, weil ich dort machen kann, was mir Spaß macht. Es ist vor Allem die Musik, die mich glücklich macht, da sie mich mit den Anderen in meinem Projekt auf einer ganz einfachen Art und Weiße verbindet. Das ist ein tolles Gefühl.

Zudem kommt, dass ich abends gerne nach Hause komme und ich mir entweder einen entspannten Abend mit Anna machen kann oder ich noch etwas mit meinen Freunden unternehmen kann.

Aus der jetzigen Sicht  bin ich froh, dass ich mich für ein dieses Jahr entschieden habe.

2. Monat- Watu

Watu heißt Menschen auf Swahili. Da das Thema Menschen zur Zeit meinen Alltag hier in Tansania in gewisser Weise dominiert, möchte ich im Folgenden davon erzählen, wie ich Menschen kennenlerne.

Überall, wo man ist, zieht man durch seine Hautfarbe Aufmerksamkeit auf sich. Auf der Straße wird man fast von jedem gegrüßt, beim Tanzen in der Disko intensiv beäugt und ich habe oft das Gefühl, dass viele Menschen nur den Kontakt zu mir auf Grund meiner Hautfarbe suchen. Für die erste Kontaktaufnahme ist das, aus meiner Sicht, zunächst gar nicht so schlecht. Man kann ein bisschen Smalltalk führen, tauscht Nummern aus und kann dann meistens über Whatsapp weiterquatschen. Erst in den darauf folgenden Gesprächen im Chat oder bei Verabredungen entscheidet sich, ob man auf weiteren Kontakt Lust hat oder nicht.

Leider kommt es oft vor, dass der Gegenüber auf Geld aus ist oder sich, durch den Kontakt zu mir, verschiedenste andere Hoffnungen macht. Das ist dann eher unsympathisch.

Schön ist, dass ich schon einige Leute kennengelernt habe, bei denen ich mir absolut sicher bin, dass es überhaupt nicht drauf ankommt, ob ich „reicher“ Europäer und weiß bin.

Es ist mittlerweile ein netter kleiner Freundeskreis um mich herum entstanden, den ich am Wochenende und manch Abend unter der Woche sehr zu schätzen weiß. Ich verstehe mich gut mit meiner Mitbewohnerin Anna und den Leuten an meinem Arbeitsplatz. Außerdem hat sich in den letzten Wochen eine nette Gruppe aus Freiwilligen gebildet, die alle verstreut in Daressalam wohnen. Dieser Gruppe haben sich einige sehr coole und aufgeschlossene Tansanier angeschlossen, mit denen wir oftmals in unserer Wohnung in Ubungo rumhängen, feiern gehen oder Strandausflüge unternehmen.

Ich arbeite jeden Tag von 12:00 bis ca. 19:30 Uhr. Wenn ich abends nach Hause komme, bin ich eigentlich immer müde, weil die Tage anstrengend und intensiv sind. Ich mag meinen Job und ich finde es auch ein schönes Gefühl, abends von dem am Tag Geschafften erschöpft zu sein. Allerdings hindert mich meine Arbeitszeit oftmals daran, in meiner Freizeit noch etwas zu unternehmen, bei dem ich Tansanier kennenlernen könnte. Somit beschränkt sich vieles auf die Wochenenden. Trotzdem kenne ich jetzt schon, über verschiedenste Kontakte, eine ganze Menge an Menschen, die hier leben, oder für kürzere oder längere Zeit in Daressalam sind.

Um die Menschen in meinem Umfeld besser kennenzulernen, habe ich seit einigen Tagen damit begonnen kleine Interviews zu führen, die sich als sehr interessant und aufschlussreich herausstellen. Ich stelle allen die gleichen oder ähnliche Fragen und bin gespannt, was ich dadurch alles erfahren kann. Solange diese damit einverstanden sind, möchte ich in den nächsten Wochen kleine Portraits von verschiedensten Personen aus meinem Umfeld erstellen und diese auch auf meinem Blog mit euch teilen.

Klicke dazu auf Watu.

Karibu sana! – 1. Monat

Nach dem ersten Monat in Daressalam finde ich erst jetzt das erste Mal Zeit um Bericht zu erstatten.

1. Woche

Am 2. August sind Anna, meine Mitbewohnerin, und ich nach einer langen und anstrengenden Flugreise, mit Zwischenstopp in Dubai, in Daressalam angekommen.

In der ersten Woche hieß es Ankommen, und sich an alle neuen Umstände gewöhnen. Sprache, Essen, Verkehr, eigene Wohnung. Überall und dauerhaft neue, fremde Eindrücke, die auf einmal auf einen einprasseln. Das war einerseits sehr anstrengend, aber auch eine tolle und aufregende Woche.

Glücklicherweise hatten wir in den ersten zwei Wochen Paul, einer der Vorfreiwilligen von Kawaida e. V., bei uns, der unseren persönlichen Stadtführer spielte. Er beantwortete uns rund um die Uhr alle Fragen und zeigte uns die wichtigsten und schönsten Orte der Stadt und ein nützliches Repertoire an Swahili-Vokabeln.

Zweite Woche:

So langsam kann man ein paar einzelne Sätze auf Swahili bilden. Die wichtigsten:

Ich spreche nur wenig Swahili. = Ninaongea kiswahili kidogo tu.

Ich habe Hunger. = Nina njaa.

Außerdem lernten wir die unzähligen Begrüßungsformeln, mit denen man auf der Straße angesprochen wird und auf die man immer die richtige Antwort parat haben sollte.

In der zweiten Woche war ich das erste Mal an meinem Arbeitsplatz. Nach einer herzlichen Begrüßungs- Show der Schüler am Montag, wurde ich in den darauffolgenden Tagen in meine Aufgaben eingearbeitet und konnte mich schnell in das Wochen-Programm einbringen.

 

Wochen-Programm TSE:

Montag: Theaterunterricht mit Aisha

Dienstag und Donnerstag: Bandunterricht mit Mosaja

Mittwoch: Englischunterricht unter meiner Leitung

Freitag: Ngoma (traditionelles tansanisches Tanzen und Trommeln)

 

Seitdem:

In den letzten zwei Wochen habe ich viele neue Freunde gefunden, mit denen ich auch schon Einiges erlebt habe. Unter Anderem waren wir auf einer kleinen Insel vor Daressalam, haben die Nachtszene Daressalam´s kennengelernt und viele tansanische Gerichte ausprobiert.

Mittlerweile kann ich einfache Gespräche auf Swahili führen und nachverfolgen. Es ist toll zu spüren, wie man mit jedem weiteren Tag mehr versteht.

Seit einigen Tagen habe ich damit begonnen, fünf der fünfzehn Jugendlichen im TSE Schlagzeugunterricht zu geben. Es macht Spaß den ganzen Tag Musik zu machen. Neben Schlagzeug habe ich jetzt begonnen Bassgitarre zu lernen.

 

Nach einem Monat in Tansania habe ich das Gefühl angekommen zu sein!

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Einwöchiges Vorbereitungsseminar

Drei Wochen vor Abflug fand letzte Woche die finale Vorbereitung für meinen Aufenthalt in Tansania statt. In Wünsdorf Waldstadt bei Berlin durfte ich eine tolle Woche mit 15 anderen Freiwilligen verbringen, die alle diesen Sommer ausreisen werden. Organisiert wurde das Seminar von der Organisation VolNet e.V..

Neben Christian Weinert, dem Leiter des Seminars, waren rund 10 Referenten zeitweise anwesend, die so gut wie auf jede Frage ein Antwort wussten. Fragen gab es nämlich nicht nur zu Tansania oder Daressalam. Unter den Teilnehmern waren auch Freiwillige, die nach Kenia, Südafrika, Uganda, Gambia und Peru reisen werden.

Neben vielen gemeinsamen Einheiten zu allgemein-geltenden Themen, gab es genügend Zeit für Einzelgespräche mit Referenten, aber auch unter den Teilnehmern. So habe ich beispielsweise viel mehr über meine Rolle im TSE-Projekt erfahren.

Nach den anstrengenden und manchmal auch ein wenig resignierenden Tagen, gab es Abends genügend Zeit um zu entspannen.

Vielen Dank an alle Mentoren, aber vor allem an die coole Gruppe von Teilnehmern für die schöne Woche! So langsam steigt die Vorfreude!!

 

 

Rückblick: Musik für Tansania(5.6.16)

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VIELEN DANK FÜRS KOMMEN!

Das Timing hätte nicht besser sein können. Nachdem es am Mittag des 5.6.16 noch wie aus Kübeln vom Himmel goss, verzogen sich die Wolken bis 17:30 Uhr vollständig und pünktlich zum Beginn des Konzerts strahlte die Sonne über dem Marienhof in Elgersweier.

Die sommerliche Atmosphäre lockte rund 120 Besucher aus ihrem Zuhause, um die Musik der Bands SZIA und Jazzlongue zu hören. Neben dem Programm der Bands, welches gute 3 Stunden andauerte, gab es kühle Getränke und einen Wurst- und Kuchenverkauf.

Der Abend, in der tollen Location und mit den vielen Gästen, war ein voller Erfolg. Für die zwei Bands war es ein schöner Abschluss der gemeinsamen Zeit mit mir. Aber nicht nur das! Insgesamt ist eine beachtliche Spendensumme von 750€ zusammen gekommen, welche dem Talent Search and Empowerment zu Gute kommt!

Vielen Dank an alle Gäste und Spender, aber vor allem auch an die Helfer und Musiker, die dieses Event erst möglich gemacht haben.

Ein besonderer Dank geht an das Musikhaus Schlaile Offenburg, das uns einen Großteil der Technik zur Verfügung gestellt hat und an Markus Bruder, der an dem Abend für den Sound der Bands und die gesamte Technik verantwortlich war.schlaile logo2

Weitere beteiligte Akteure: Neomy- Sound & Light,  Metzgerei Schaufler, Bäckerei K&U ,  CVJM Marienhof

Helfer: Dominik Burger, Nils Neumann, Valentin Burkart, Paul Wieshammer, Regine Preisendorf-Huck, Bertram Huck, Theresa Huck, Marc Fabel, Beate Preisendorf

Bald geht’s los…

Herzlich Willkommen auf den Seiten meines Blogs.

Ich heiße Johannes, bin 18 Jahre alt und werde ab August 2016 13 Monate in Dar es Salaam (Tansania) leben und dort im Jugendzentrum Talent Search and Empowerment (TSE) mitarbeiten.

Diese Plattform möchte ich nutzen um meine Erlebnisse und Erfahrungen, die ich im folgenden Jahr machen werde, mit dir zu teilen.

Wenn du mehr über meine Person und das Projekt, in dem ich arbeiten werde, erfahren möchtest, klicke zunächst auf Über.

Zwar werde ich bis zu meiner Ausreise nicht so häufig etwas posten, doch möchte ich auch über meine Vorbereitungen in Deutschland berichten.